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30.06.05

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Leider hat es mich nun auch erwischt. Bei mir wurde ein Tumor a la Lance Armstrong festgestellt. Doch habe ich wohl noch mal Glück gehabt, keine Metastasen, keine Verdickungen in den Lymphknoten. Ich denke auch hierzu werde ich auf dieser Seite ein Bericht abfassen. Wusstet Ihr, dass die Überlebenschancen bei Lance Armstrong während seiner Krankheit 1996 und 1997 auf bis zu 20 % geschrumpft sind ? Und heute ist er fünfmaliger Tour de France Sieger.  Mir hat der Arzt gesagt, als der den Tumor diagnostizierte : " Sie sind nicht krank, Sie sind gesund." Meine Chancen liegen nun fast bei 100 % und bis jetzt habe ich sogar 100 % erreicht. Die Wahrscheinlichkeit von einem Auto überfahren zu werden, ist deutlich höher.

März 2004 :Alles was da oben steht ist hinfällig....Der Tumor ist in ein Lymphknoten eingezogen und zwingt mich nun  zu einer Chemotherapie...dennoch... eindeutige Aussage aller Ärzte : Heilung 100 %, aber es wird ein härterer Weg zu gehen sein.

April 2004 :Beginne mit meiner Chemo. Ich werde hier demnächst berichten wie es mir ergangen ist. Wenn irgendjemand Fragen zu der Therapie hat, sei es weil es ihn selber getroffen hat oder sich für jemanden anderen informieren möchte, soll er mir einfach nur eine Mail schicken. Timo@die-detmolder.de

Mai 2004 : Ich will hier zwar alles noch genauer erzählen, vorab aber ein kleiner Zwischenstand : MIR GEHT ES SEHR GUT !!!!

Nachtrag : Die Chemo besteht aus 3 Zyklen PEB. Ich war während eines Zyklus jeweils für 6 Tage im Krankenhaus und war rund um die Uhr an einem Infusionsautomat angeschlossen. Die Chemo habe ich sehr gut verkraften können. Übelkeit trat nur sehr selten auf. Bereits nach den ersten Tagen konnte ich spüren wie die Chemie den Tumor angriff. Mein Bauch (dort wo der Tumor in etwa auftrat) wurde es ganz warm, fast schon heiß. Als ich dann nach dem ersten PEB nach Hause kam, konnte ich das erste mal seit langem wieder etwas essen. Ein unbeschreibliches Lebensgefühl.

Juni 2004 : War im CT. Der Krebs ist zu einem Restgewebe zusammengeschrumpft, der Radiologe ist sich sicher das es sich nur noch um totes Restgewebe handelt. Eine OP, in der das Gewebe entfernt wird, folgt.

Juli 2004 : 6 Stunden OP. Soweit alles wieder einigermaßen o.k. Leider hatte sich Tumorgewebe um meine Aorta zu den Beinen gewickelt. Hier mußte ein OP-Team ein künstliches Erstzstück einsetzten (Ich sag immer : Gardena-Steck-System)

August 2004 : An meinen 34 Geburtstag trete ich meine Reha in St Peter Ording an.  Habe eine supertoller Zeit in der Nordfrieslandklinik. Die Reha hat mich sehr weit nach vorne gebracht. Ich kann nur jedem Empfehlen sich in eine Reha zu begeben.

Oktober 2004 : Mache eine Wiedereingliederung. Habe meinen Schwerbehindertenausweis bekommen. Habe mein erstes CT der Nachsorge. Hatte ganz schönen Bammel davor. Aber : ALLES soweit i.O.

November 2004 : Versuche so normal wie möglich wieder zu arbeiten. Mach erst einmal Urlaub auf Lanzarote.

Januar 2005 : Zweites Nachsorge CT. Noch immer kommt Angst auf. Augen zu und durch....alles i.O.